Sozialpädagogik (Schwerpunkt Sozialarbeit) BA (CE)
Ausbildungsinhalte
Im Bachelorlehrgang Sozialpädagogik - Schwerpunkt Sozialarbeit erhalten Sie eine generalistische Ausbildung auf Hochschulniveau. Neben der Kinder- und Jugendhilfe wird das ganze Spektrum der Praxisfelder der Sozialen Arbeit abgedeckt. Die Lehrgangsinhalte orientieren sich am aktuellen Bedarf der Praxis.
Modul-Überblick
Lehrinhalte
- Einführung in Organisationstheorie: Mitgliedschaft, Hierarchie, Organisationskultur, bürokratische und professionelle Organisation
- Die zentralen Organisationstheorien und deren Relevanz im Zusammenhang mit Sozialpädagogik bilden den Schwerpunkt
- Innere Dynamiken von Organisationen
- Organisationsformen und -modelle, inklusive Rechtsformen
- Innere Differenzierung / Hierarchie, Bürokratie und Kooperation, Formelle und informelle Entscheidungsprozesse
- Sozialpädagogische Interessenvertretungen
- Stakeholder, organisationale Steuerung
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Auswirkungen von Organisationsformen- und Modellen auf die Möglichkeiten der Ausgestaltung sozialpädagogischer Dienstleistungen zu erkennen
- Formelle und informelle Entscheidungsprozesse zu erkennen und sich aktiv zu beteiligen
- Hierarchische Systeme zu erkennen und einzuschätzen
- Kooperationen zu schließen
- Relevante Stakeholder zu erkennen / einzubeziehen
Lehrinhalte
- Projektformen und Modelle
- Prozessplanung
- Bürokratische Anforderungen einschätzen und erledigen
- Übersicht“ über Auswirkungen von Finanzierungslogiken auf die Möglichkeiten der Ausgestaltung sozialpädagogischer Dienstleistungen
- Grundlagen der Kalkulation und Budgetierung sozialpädagogischer Projekte und Organisationen
- Finanzierungsformen des Sozialwesens
- Einfache Kalkulationen erstellen
- Einfache Förderanträge verfassen
- Präsentation von Konzepten
Lernziele
Die Studiereden sind in der Lage
- Projektideen zu entwickeln
- Projekte zu konzipieren
- Prozesse innerhalb von Projekten zu beschreiben
- Finanzierungsoptionen zu finden
- Projektideen und Konzepte adäquat zu präsentieren
Lehrinhalte
- Grundlagen von Qualitätsmanagement im sozialpädagogischen Kontext
- Kernprozesse
- Darstellungsformen von Prozessen
- „gelebte“ Beispiele von Qualitätsmanagement in der sozialpädagogischen Praxis
- Grundlagen von Public Relations
- Identifizierung von Öffentlichkeiten
- Konzeption von PR‐Aktivitäten
- Social Action als sozialpädagogische Handlungsform
- Social Groupwork und Community Organisation
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- Grundlagen von Qualitätsmanagement im sozialpädagogischen Kontext zu beschreiben
- Kernprozesse eigener Organisationen zu beschreiben und darzustellen
- Qualitätsmanagement im Kontext der eigenen Einrichtung zu beleuchten
- Qualitätsmanagement (partiell) intern und extern darzustellen und zu präsentieren
- Relevanz von Öffentlichkeitsarbeit zu erkennen und zu reflektieren
- Öffentlichkeitsarbeit zu planen und durchzuführen
Lehrinhalte
- Biografiearbeit
- Erstellen eines biografischen Zeitbalkens
- Familie und Familiendynamik
- Lebensphasen und Lebensereignisse
- Trennungskrise, Dynamik von Zweitfamilien
- Eltern-Kind- und Mehrgenerationenbeziehungen
- Grundlagen biografieorientierter Beratung
- Anwendungsbereiche und Modelle der Biografiearbeit
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- die Bedeutung von Biografie zu erfassen
- Familiendynamik multiperspektivisch zu betrachten
- aktuellen wissenschaftlichen Standards und historisch soziologischen Betrachtungen von ‚Familie‘ theoretisch herzuleiten und zu begründen.
- Methoden der Biografiearbeit in unterschiedlichen Settings anzuwenden
- Hilfreiche Verbindungen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herzustellen
- individuelle Biografien in einem gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang zu sehen
Lehrinhalte
- Begriffsklärungen Einfache und Leichte Sprache, Entstehungsgeschichte und Verbreitung
- Regelwerk und Textübertragung
- Unterstützte Kommunikation - Augmentative and Alternative Communication (AAC)
- Barrierefreiheit und Nutzer*innenbeirat
- Mediengennutzung und Mediengestaltung
- Gesetzliche Grundlagen und Rahmenbedingungen
- Forschung, wissenschaftlicher Diskurs und Leitfäden
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- unterschiedliche Kommunikationsstile zu referieren und zu erkennen
- zielgruppenspezifisch Konzepte zu entwerfen und Texte zu übertragen
- Kommunikation mit Hilfsmitteln, analog, elektronisch und digital (aus)zu üben
- zur kommunikativen Entwicklung und Ausdrucksvielfalt von Menschen beizutragen
Lehrinhalte
- Einzelfallarbeit. als Interventionsform zur Inklusion in lebensweltlichen Kontexten
- Bedarf-, Ziel- und Ressourcen- und Prozessorientierung
- Hilfe zur Selbsthilfe und Empowerment
- Selbstverantwortliche Alltagsgestaltung
- Freiwilligkeit sowie Zwangskontexte in Verhandlung und auf Basis von Selbstbestimmung
- Professionelle Beziehungsgestaltung als Basiselement sozialpädagogischen Handelns
- Konzepte der Beziehungsgestaltung und Phänomene von Übertragung und Gegenübertragung
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Einzelfallarbeit zu beschreiben und zu erklären
- Professionelle Beziehungsgestaltung zu planen und zu organisieren
- auf Wünsche und Bedürfnisse der Klient*innen mit Respekt einzugehen
- die eigene Persönlichkeit einzusetzen und dadurch Beziehung bewusst zu gestalten
- ein Nähe-Distanzverhältnis auszuloten und in Verhandlung zu bringen
- eigene professioneller Beziehungen zu reflektieren
Lehrinhalte
- Definitionen, Begriffsklärungen Überschneidungen, Abgrenzungen und Historie
- Freizeitforschung
- Unterschiedliche Settings und Konzepte
- Ziel- und Prozessarbeit
- Reflexion, Selbstreflexion und Transfer
- außerschulische, verbandliche und offene Jugendarbeit
- City Bound
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Begriffsdefinitionen und ihre Abgrenzungen zu erläutern
- ein Freizeit- oder Erlebnispädagogisches Konzept zu erstellen und umzusetzen
- Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung im sozialen Lebensbereich aller Altersgruppen zu fördern
- Integration und Inklusion zu unterstützen
- die eigene Rolle und Funktion wahrzunehmen
Lehrinhalte
- Gemeinwesen und sozialer Raum
- Community Organizing, Zivilgesellschaft, Netzwerke und Selbstorganisation
- Ansätze lokaler und alternativer Ökonomie
- Raumbezug und Raumnutzung
- Rolle sozialpädagogischer Projekte im öffentlichen Raum
- Internationale Beispiele realisierter raumbezogener Konzepte
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Begriffe wie Gemeinwesen(arbeit), Sozialraum(-orientierung), Quartiersmanagement, Gemeinwesen Ökonomie, Community Organizing, Zivilgesellschaft, etc. zu verstehen und einzuordnen.
- die wichtigsten historischen Beispiele und Entwicklungen der Gemeinwesenarbeit, sowie des Community Organizing zu verorten.
- erste Verbindungen zwischen Mikro- und Makroprozessen der Gesellschaft herzustellen
- Theorien und Methoden der Gemeinwesenarbeit und des Community Organizing, in ihren partizipativen, nachhaltigen (Lern-) Prozessen wiederzugeben
- eine beobachtende Haltung bezüglich eines Sozialraumes einzunehmen.
- anhand der eigenen Arbeitspraxis und aktuell bestehender Beispiele von Gemeinwesenprojekten erste Schritte in Richtung Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung zu formulieren.
- in ihrer Rolle als Sozialpädagog*innen im Gemeinwesen eine ethische Grundhaltung einzunehmen, die sich sowohl an den kritisch erweiterten Menschenrechten als auch an Demokratie, Partizipation, Ressourcen und Empowerment, sozialer Gerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit orientiert.
Lehrinhalte
- Gestalten der Gesprächsphasen, Vor- und Nachbereitung
- Kontextklärung und unterschiedliche Settings
- Erstgespräche
- Auftrags- und Zielklärungsgespräche
- Ablösegespräche
- Grundzüge der Lösungsorientierten Gesprächsführung
- Gespräche in Zwangskontexten
- Analyse von Gesprächsverläufen
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Klient*innenzentrierte Gespräche zu organisieren, zu strukturieren und zu führen
- unterschiedliche Anlässe, Settings und Nutzer*innengruppen zu berücksichtigen
- Fragengruppen zu unterscheiden und gezielt auszuwählen
- Lösungs- und Ressourcenorientierte Fragen zu anzuwenden
- die eigene Rolle und Funktion auszukleiden
- in speziellen Kontexten, z.B. in unfreiwilligen Situationen zu verhandeln
- Besonderheiten wie Telefongespräche, Online-Beratung oder Beratung auf Social-Media-Kanälen zu begegnen
Lehrinhalte
- Einführung und Definition des Krisenbegriffs
- Faktoren einer Krise und Krisenverläufe
- Methoden und Organisation der Krisenintervention
- Krise und psychische Krankheit versus psychiatrischer Notfall
- Spezialfälle der Krisenintervention, Krise und Trauma, Suizid,
- Krisenintervention bei Kindern, telefonische Krisenintervention
- Gewalterkennung, Gewaltformen und Gewaltdynamiken
- Rechtliche Grundlagen
- Selbstschutz
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Krisensymptome zu erkennen und einen Technikwechsel vorzunehmen, der die Stabilisierung des Klienten/der Klientin in den Vordergrund stellt.
- Verlaufsformen von Krisen und deren Zirkularität zu verstehen und dementsprechend adäquat zu intervenieren.
- mit psychiatrischen Einrichtungen professionell zu kooperieren
- Formen der Gewalt und Gewaltdynamik zu erkennen
- Von Gewalt betroffene Menschen adäquat zu unterstützen und Ausstiegsszenarien aus Gewalt zu begleiten
- Im Einzelfall wie in Gruppen deeskalierend zu intervenieren
- Eigene Gefahrenpotentiale einzuschätzen und Handlungsspielräume zu ergreifen
Lehrinhalte
- Vermittlung der Axiome der Kommunikationstheorie
- Überblick über Gesprächsstrukturen und -dynamiken
- Übung einfacher Gesprächstechniken
- Reflexion von Rollen- und Funktionsverständnis
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Kommunikation als Alltagsgrundlage menschlicher Sozietät zu erleben
- Verbindungen herzustellen zwischen Alltagskommunikation und professioneller Kommunikation
- Grundregeln von Kommunikationsstruktur zu erkennen
- einfache Gesprächstechniken anzuwenden
- Gesprächssettings zu unterscheiden
- die eigene Rolle und Funktion zu reflektieren
Lehrinhalte
- Theoretischen Kenntnisse und praktische Fertigkeiten zur Arbeit mit Gruppen
- Gruppenarbeit im Kontext von Sozialpädagogik
- Phänomene der Gruppenphasen und Gruppendynamik
- Entwicklung von (themenzentrierten) Gruppenkonzepten
- Anwendung von selbst erstellten Leitungskonzepten
- Moderation von Gruppen
- Interventionsdesign und Interventionstechniken
- Umgang mit Störungen
- Empowerment und Partizipation der vielfältigen Nutzer*innengruppen
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- die Grundprinzipien der Gruppendynamik zu verstehen
- die Grundfragen gruppendynamischer Prozesse zu stellen und nach entsprechender Analyse die Arbeitsfähigkeit von Gruppen zu erkennen und zu nutzen.
- Gruppenprozesse bewusst wahrzunehmen und ihre eigene Rolle darin kritisch zu reflektieren
- Sozialpädagogische Gruppen (themenzentriert) zu konzeptionieren und zu leiten, Gruppenangebote und Begleitprozesse zu planen und zu moderieren, sowie flexibel anzupassen.
- Empowerment hervorzuheben und Partizipationsprozesse umzusetzen.
- (Entwicklungs-)Fördernde Prozesse anzuregen und zu begleiten
- den sozialpädagogisch spezifischen Zugang zur Gruppenarbeit durchgängig auf alle Nutzer*innengruppen anzuwenden.
- die eigene Rolle zu reflektieren
Lehrinhalte
- Fallvignette und Fallanalyse
- Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Strukturierungsdimensionen und -möglichkeiten
- Reflexionstools und Reflexionsübungen (Methodisches Handeln)
- Verbindung von Kontextwissen, Alltagswissen, Fachwissen, Deutungswissen und wissenschaftlichem Wissen
- Anamnese, Diagnose, Intervention, Evaluation
- thematisch relevante Aspekte zu Fallarbeit und Professionalisierung
- gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen sozialpädagogischen Handelns
- professioneller Habitus, Haltung, Ethik
- Deutungen und Zuschreibungen, Norm und Abweichung
- Selbstreflexion
- „andere“ Deutungen des Falls
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Fälle aus der Praxis zu analysieren und zu reflektieren
- gesellschaftliche, lebensweltliche Aspekte (Kontextwissen) in der Fallanalyse systematisch einzubeziehen
- unterschiedliche Strukturierungsdimensionen miteinander produktiv zu verbinden
- Hypothesen zu erstellen und diese im Rahmen der Diagnose für eine produktive Fallbearbeitung zu nutzen
- Studieninhalte auf den eigenen Fall zu beziehen
- Sozialdiagnostische Tools situationsentsprechend anzuwenden und kritisch zu reflektieren
- grundlegende Themen aus dem Professionalisierungsdiskurs in die Fallanalyse einzubeziehen
- gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen des eigenen Tuns kritisch zu reflektieren
- die Fälle ressourcenorientiert zu beschreiben und zu analysieren
- das eigene professionelle Selbstverständnis darzulegen und die eigenen Grenzen, eigene Motivation, etc. kritisch zu reflektieren
- im Rahmen einer Fallanalyse fachlich fundierte, theoretisch untermauerte Einschätzungen über Handlungsmöglichkeiten zu formulieren und diese nachvollziehbar zu kommunizieren
Lehrinhalte
- Mediatisierung kommunikativen Handelns und digitale Revolution
- Innovative kritische Medienforschung, Medienbildung und Mediennutzung
- Rechtlicher Rahmen, Cyber Mobbing,
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede analoger und digitaler Kommunikation - Onlineberatung
- Entwurf und Erprobung medienpädagogischer Konzepte für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- in der Angebotsfülle digitaler Medien zu navigieren und zielgruppenspezifisch Tools auszuprobieren, anzuwenden und anzubieten
- Lebenswelten von Individuen und Gruppen medienpädagogisch zu begegnen und Medienkompetenz zu fördern
- Ein medienpädagogisches Konzept umzusetzen
- Besonderheiten digitaler Kommunikation zu reflektieren und Onlineberatung anzubieten.
- Den rechtlichen Rahmen zu referieren und Risiken in Medien und Internet auszumachen
Lehrinhalte
- Resilienzforschung, -konzepte und -faktoren
- Resilienzdiagnostik und -förderung
- Traumata und Traumatheorien
- Haltung und Techniken der Traumapädagogik
- Praktizieren von Resilienz- und Traumapädagogischen Methoden
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- den Resilienzbegriff herzuleiten und zu deuten
- Resilienzmodelle anzuwenden
- Resilienzfördernde Interventionen für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen zu entwerfen
- Traumatheorien, Posttraumatische Belastungsstörungen, Retraumatisierungskonzepte und Stressreaktionen und Auswirkungen zu referieren
- Hilfe mittels Haltung und Techniken der Traumapädagogik anzubieten
Lehrinhalte
- Ressourcen- und Lösungsorientierte Beratung
- Reflexion der eigenen Haltung zwischen Lösungsabstinenz und Begleitung
- Ressourcendiagnostik und (neuro)wissenschaftliche Erkenntnisse
- Methoden der stärkenorientierten Zielarbeit
- Symbol- und Metaphernarbeit
- Zürcher Ressourcenmodell
- Symfos (Symbols for Success- Symfos for Youth Care)
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Konzepte der Ressourcen- und stärkenorientierte Zielarbeit zu referieren und zu entwickeln
- Ressourcen- und lösungsorientierte Auftragsklärung mit Individuen, Gruppen und im Gemeinwesen zu betreiben
- Ressourcen- und stärkenorientierte Zielarbeit mit Individuen, Gruppen und im Gemeinwesen durchzuführen
- Eigene Haltungen zu reflektieren und Nachhaltigkeit zu initiieren
Lehrinhalte
- Enttabuisierung und Auseinandersetzung mit Sexualitäten
- Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen
- Kennenlernen und Entwicklung sozialpädagogischer Konzepte
- Reflexion der eigenen sexuellen Orientierungen und Diversitäten
- Sexualpädagogische Methoden
- Erstellen und erproben von Projektentwürfen
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Sexualtheorien und ihre Weiterentwicklung in soziokulturellen historischen Bezügen kritisch zu reflektieren
- Sex und Gender als dynamische Wechselwirkungen differenziert zu beleuchten
- Diversität von Sexualitäten (anzu)erkennen
- Biopsychosoziale Komponenten sexueller Gesundheit einzubeziehen und sexualisierte Gewalt zu erkennen
- die eigene sexuelle Entwicklung Und Wertehaltung zu reflektieren
- Konzepte für Workshops und Projekte für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen zu entwickeln
Lehrinhalte
- Grundsätze, Prinzipien und Methoden der Sozialen Diagnostik und des Assessment
- Die 5 Säulen der Identität als Strukturierungshilfe im Assessment
- Systemische Kontextklärung als grundlegende Orientierung
- Visuelle Ersteinschätzung, Beobachtung der Sozialpädagog*innen-Klient*innen-Interaktion, Selbstbeobachtung
- Stärkenassessment und Ressourcendiagnostik, Einführung in die Problem- und Ressourcenanalyse,
- Diagnostik Sozialer Beziehungen: Genogramm, Zweitfamiliennotation, Soziales Atom, Ecomap
- Vorstellung und Durchführung der Netzwerkdiagnostik anhand der Netzwerkkarte
- Partizipative Interventionsplanung
- Dokumentation und Berichtswesen
Lernziele
Studierenden sind in der Lage
- den Gegenstand und die Prinzipien der Sozialen Diagnostik, sowie die Unterschiede zwischen der Diagnostik in der Sozialen Arbeit und der Diagnostik anderer Professionen zu erkennen
- partizipative soziale Diagnostik zu planen und Assessments zu erstellen
- ausgewählte Instrumente der Falldiagnostik, Biografischer Diagnostik sowie Notationsverfahren anzuwenden
- Methoden in den Bereichen der Netzwerkdiagnostik und Lebenslagendiagnostik anzuleiten und zu interpretieren
- Daraus abgeleitet Interventionspläne partizipativ zu erstellen
- Die eigene Rolle zu reflektieren
- Grundlagen der Dokumentation und des Berichtswesens zu erfüllen
- den systematischen Bezug auf Daten/ Fakten und die Notwendigkeit der intersubjektiv nachvollziehbaren Dokumentation von Vorgehensweisen und Entscheidungen zu erkennen
Lehrinhalte
- Fachliche (medizinische) Erklärungsmodelle und Formen von Sucht
- Entstehen von Sucht und Möglichkeiten der Prävention
- Rechtlicher Rahmen
- Suchtentwicklung, Suchtberatung und Interventionen
- Konzepte von Suchtprävention und Resilienz
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Begriffsdefinitionen von Sucht zu erläutern und ihre Erscheinungsformen zu differenzieren
- Biopsychosoziale Zusammenhänge von Sucht in ihrer Dynamik zu erfassen
- Risiko zu erkennen und methodisches Vorgehen zu planen und durchzuführen
- Konzepte der Suchtprävention und Resilienzförderung für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen zu planen und umzusetzen
Lehrinhalte
- theoretische Grundlagen und Methoden im Praxisfeld „Alte Menschen, Validation und Palliative Care“
- Einblick in die verschiedensten Beratungs- und Betreuungsangebote in Österreich (ambulant, mobil, stationär, Kurzzeitbetreuung etc.); mobile Dienste, Pflege- und Betreuungszentren, Rehabilitationszentren, Beratungsstellen, Hospiz etc.
- Auseinandersetzung mit Themen und Begriffen des Alters wie Demenz, Pflege und Betreuung durch Angehörige, Hospiz und Sterbebegleitung, Validation etc.
- Die Situation pflegender Angehöriger
- Rechtliche Rahmenbedingungen (Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht etc.)
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlbereich
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Lebenswelten von älteren Menschen und ihren Angehörigen
- kennen theoretische Grundlagen und Methoden aus dem Bereich Altenarbeit, Validation und Palliative Care können diese anwenden und über diese reflektieren
- können aktuelle Theoriediskurse und spezielle Herausforderungen des Älterwerdens reflektieren, kritisch dazu Stellung beziehen und daraus aufbauend praktische Interventionen ableiten
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Jugendliche und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und kontaktieren
- sind in der Lage sich in die Lebenswelt älterer Menschen hineinzuversetzten und können sozialpädagogische Handlungsansätze in verschiedensten BEratungs- und Betreuungseinrichtungen einbringen
- sind in der Lage individuelle Unterstützung für ältere Menschen und deren Angehörige anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten und können eigene Praxiskonzepte entwickeln
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in der ambulanten, teil- und vollstationären Alten- und Angehörigenarbeit und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- theoretische Grundlagen und Methoden im Bereich der Berufsorientierung, Berufsausbildung und Arbeitsmarktintegration
- Unterstützungsleistungen und Ansprüche aus der passiven Arbeitsmarktpolitik (Arbeitslosenversicherung)
- Aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen des AMS wie Qualifizierung, Beschäftigungsförderung, besondere Vermittlungsunterstützung etc.
- Einrichtungen, Beratungs- und Betreuungsangebote zur Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen, Frauen, Männern und langzeitarbeitslosen Menschen
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie Transitarbeitskräfte, „erster“, „zweiter“, „dritter“ Arbeitsmarkt, DLU, SÖB, NEBA, berufliche Integration, berufliche REHAB, Umschulung, Arbeitsassistenz, Job Coaching, Jugendcoaching, „Qualifizierung“, Berufsausbildungsassistenz etc.
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlbereich
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für Menschen jeden Alters im Bereich der Berufsorientierung, Berufsausbildung, Arbeitsmarktintegration und Arbeitssuche
- kennen theoretische Grundlagen und Methoden dieses Praxisfeldes und können diese anwenden über diese reflektieren
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen im Bereich der Berufsorientierung, Berufsausbildung und Arbeitsmarktintegration und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und kontaktieren
- sind in der Lage individuelle Unterstützung anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten können eigene Praxiskonzepte für die Arbeit in Aus- und Weiterbildungsprozessen entwickeln
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in unterschiedlichen Einrichtungen zur Berufsorientierung und Arbeitsmarktintegration und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- Auseinandersetzung mit den Begriffen Lernen, Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit
- Lernprozesse und Lernstrategien
- Lernorganisation und Lernverhalten
- Lernstile und Lerntypen
- Lernhemmungen und Lernschwierigkeiten
- Ursachen von Konzentrationsschwächen und der Zusammenhang von Konzentration und Stress
- Konzentrationsübungen
- Wahrnehmung und Verarbeitungsfunktionen
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie „Entwicklungsstörung“, „Teilleistungsstörung“
- Prüfungsvorbereitung und die Bewältigung von Prüfungsangst
- Praxisrelevante Methoden zu Lernorganisation und Steigerung der Lernfähigkeit (Merktechniken, Eselsbrücken etc.)
Lernziele
Die Studierenden
- kennen theoretische Grundlagen der Thematik “Lernen“ und Anforderungen an Sozialpädagog*innen in diesem Praxisfeld und können diese anwenden über diese reflektieren
- verfügen über ein Repertoire unterschiedlicher Methoden zur Lernbegleitung jeden Alters
- sind in der Lage individuelle Lernbegleitung in unterschiedlichen Praxisfeldern anzubieten und geeignete Formate diesbezüglich auszuarbeiten
- kennen Institutionen und Einrichtungen in der professionelle Lernbegleitung oder Lerntraining von Sozialpädagog*innen angeboten wird (schulische Nachmittagsbetreuung, Qualifizierungsprojekte für
Jugendliche und Erwachsene, Lehrlingscoaching etc.)
Lehrinhalte
- Unterschiedliche Lebenswelten von Jugendlichen
- Einblick in nationale und internationale Projekte der Kinder-und Jugendarbeit
- Überblick über Methoden und Handlungsformen in der Sozialen Arbeit mit Jugendlichen
- Einführung in gesetzliche und organisatorische Grundlagen der Jugendarbeit (z.B. Ausbildungspflicht bis 18, Jugendschutzgesetze, Strafmündigkeit, etc.).
- Aktuelle Herausforderungen und Themen der Jugendarbeit (z.B. Medien, Flucht, Migration, Bildungsarmut).
- Bedeutung von Bewegung und Sport in der Kinder-und Jugendarbeit
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlbereich
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Lebenswelten von Jugendlichen
- kennen Arbeits-und Handlungsfelder der Kinder-und Jugendarbeit
- kennen theoretische Grundlagen und Methoden aus dem Bereich der Pädagogik und Sozialen Arbeit die in der Jugendarbeit Anwendung finden und können diese anwenden und über diese reflektieren
- können aktuelle Theoriediskurse der Jugendarbeit reflektieren und kritisch dazu Stellung beziehen
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Jugendliche und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und
kontaktieren
- sind in der Lage individuelle Unterstützung für Jugendliche anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten und können eigene Praxiskonzepte für die Arbeit mit Jugendlichen entwickeln
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in Beratungseinrichtungen und der offenen, teil- und vollstationären Jugendarbeit und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- Unterschiedliche Lebenswelten von Kindern und Familien
- Theoretische Grundlagen und ausgewählte Methoden im Feld Kinder, Familien- und Angehörigenarbeit
- Gesetzliche Verortung • Einblick in Beratungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Familien (bspw. Familienberatung, Beratung im Scheidungsverfahren, mobile Familienarbeit wie sozialpädagogische Familienhilfe,
Kleinkind-, Hort und Nachmittagsbetreuung etc.)
- Einblick in die stationäre Kinder- und Jugendhilfe (Krisenzentren, Wohngemeinschaften, Pflegefamilien, Familienwohngruppen, Mutter-Kind-Häuser etc.)
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie Obsorge, Pflege und Erziehung, Rückführung, Fremdunterbringung, Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Vernachlässigung etc.
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlmodul
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Lebenswelten von Kindern und Familien
- kennen theoretische Grundlagen und Methoden des Praxisfeldes und können diese anwenden
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder- und Familien und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und kontaktieren
- sind in der Lage individuelle Unterstützung für Kinder- und Familien anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in der ambulanten, teil- und vollstationären Kinder- , Jugend und Familienhilfe und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- Lebenswelten von Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung
- Theoretische Grundlagen und ausgewählte Methoden im Praxisfeld
- Gesetzliche Verortung (BBG, BEinstG, BGStG, unterschiedliche Sozialhilfegesetze und Chancengleichheitsgesetzte der Länder, HeimAufG, Erwachsenenschutzgesetz, CRPD etc.)
- Klassifikationssysteme in Österreich ICD10/ICF
- Einblick in mobile, ambulante, teil- und vollstationäre Beratungs- und Betreuungsangebote für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie Diagnose, Pflegegeld, Sexualität, Gewalt, Auto- und Fremdaggression, Wohnassistenz, etc.
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlmodul
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung
- kennen theoretische Grundlagen und Methoden des Praxisfeldes und können diese anwenden
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und kontaktieren
- sind in der Lage individuelle Unterstützung für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Menschen mit psychischer Erkrankung und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- Informationen und Grundlagen zu den drei Pflichtpraktika (Praktikumsvereinbarung, Praxisinformationen für Praxisanleiter*innen, mindestens 2 unterschiedliche Praxisfelder etc.)
- Rollenklärung als Praktikant*in
- Allgemeine Einführung in die Praxis von Sozialpädagog*innen
- Hilfestellung bei der Wahl des 1. Praktikums
- Beobachtende Teilnahme am Berufsalltag von Sozialpädagog*innen
- Kennenlernen des gewählten Praxisfeldes
- Erste Erfahrungen mit Nutzer*innen im sozialpädagogischen Kontext
- Kennenlernen von institutionellen Strukturen, Arbeitsabläufen und Methoden
- Überprüfung der Studien-/Berufswahl im Hinblick auf die zukünftige Berufspraxis
Lernziele
Die Studierenden
- kennen die Aufgabenbereiche und Arbeitsabläufe Ihrer gewählten Praktikumsstelle
- wissen um Unterstützungsbedarfe der Zielgruppe des gewählten Praxisfeldes und sind in der Lage Anforderungen an Sozialpädagog*innen in diesem Feld zu benennen
- sind in der Lage mit Klient*innen adäquat in Kontakt zu treten
- kennen rechtliche Grundlagen, Zuständigkeiten, Arbeitstechniken und Methoden der Praktikumsstelle und können diese reflektieren
- kennen interne Organisationsstrukturen der Praktikumsstelle und deren interne und externe Kooperationspartner*innen
- wissen um die Notwendigkeit von Dokumentation, Reflexion und Analyse von Praxissituationen und Prozessen
Lehrinhalte
- Einführung und Vertiefung in das gewählte Praxisfeld
- Kennenlernen der institutionellen Struktur und grundlegender Hilfeprozesse im gewählten Praxisfeld
- Teilnahme und Erprobung einzelner Schritte im Berufsalltag unter kompetenter Anleitung durch erfahrene Sozialpädagog*innen
- Sammlung eigener praktischer Berufserfahrung und begleitetes Erproben und Reflektieren laufender Unterstützungsprozesse
- Selbständige Tätigkeiten sowohl im administrativen Bereich als auch in der Klient*innenarbeit (begleitende Reflexion bezüglich der methodischen Vorgehensweise und im Hinblick auf die persönlichen Erfahrungen)
- Anwendung theoretischer und methodischer Ansätze in der Praxis
- Auseinandersetzung mit und Reflexion des gewählten Handlungsbereichs und die gewählte Klient*innenzielgruppe (Klärung über eigene Interessen)
- Identifikation der Studierenden mit der beruflichen Rolle als Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
Lernziele
Die Studierenden
- erproben sich im Praxisfeld unter Anleitung von erfahrenen Kolleg*innen und haben institutionelle Strukturen und grundlegende (Hilfe-)Prozesse im gewählten Feld gelernt
- sind in der Lage theoretisches Wissen mit ihrer praktischen Tätigkeit zu verknüpfen und ihr Handeln dadurch zu begründen
- können Kontakte mit Klient*innen adäquat gestalten und theoretische und methodische Ansätze in der Praxis anwenden
- erlernen Grundlagen von Dokumentation, Reflexion und Analyse von Praxissituationen und Prozessen
- erweitern ihre Reflexionskompetenz und können eigene Stärken und Grenzen in ihrer sozialpädagogischen Tätigkeit erkennen und benennen
Lehrinhalte
- Möglichkeit der bewussten Entscheidung für ein bestimmtes Praxisfeld
- Aufbau einer Expert*innenrolle im gewählten Handlungsbereich
- Möglichkeit einer Überprüfung der eigenen Zielsetzung im Hinblick auf das gewählte Praxisfeld
- Eigenständiges Üben und Umsetzen von Vorgehensweisen im sozialpädagogischen Arbeitsalltag
- Gewinnung von Sicherheit bei der Wahl adäquater Handlungsansätze in der Begleitung, Beratung und Betreuung von Klient*innen
- Partizipative Begegnung, Ziele- und Interventionsplanung
- Reflexion in Supervision
Lernziele
Die Studierenden
- verbinden Wissen und Fertigkeiten und überprüfen und reflektieren diese in Hinblick auf ihre eigene professionelle Haltung
- führen Gelerntes zusammen und setzen ihr persönliches Bildungsziel auch im Praktikum um
- sind in der Lage Begegnungen und Interventionen zu planen, umzusetzen und zu reflektieren
- haben die Rolle einer/s handelnden Sozialpädagog*in integriert
Lehrinhalte
- Möglichkeit der bewussten Entscheidung für ein bestimmtes Praxisfeld
- Anleitung in Institutionen der Sozialen Arbeit durch erfahrene Sozialarbeiter*innen
- Informationen über die spezifische Sozialarbeitspraxis
- Einführung und Vertiefung in das gewählte Handlungsfeld
- Kennenlernen der institutionellen Struktur und grundlegender Hilfeprozesse im gewählten Feld
- Methodische Orientierung nach den Bedarfen des Klientels
- Begleitetes Erproben und Reflektieren laufender Klient*innenkontakte
- Möglichkeit einer Überprüfung der eigenen Zielsetzung im Hinblick auf das gewählte Praxisfeld
- Gewinnung von Sicherheit bei der Wahl adäquater Handlungsansätze in der Begleitung, Beratung und Betreuung von Klient*innen
- Reflexion unterschiedlicher Handlungsansätze der Sozialarbeit und Sozialpädagogik
- Partizipative Begegnung, Ziele- und Interventionsplanung
• Reflexion in Supervision
Lernziele
Die Studierenden
- erproben sich in einem Praxisfeld der Sozialarbeit unter Anleitung von erfahrenen Berufskolleg*innen
- sie lernen grundlegende Hilfeprozesse und institutionelle Strukturen kennen und können diese sozialpädagogischen Hilfeprozessen gegenüberstellen und die beiden Zugänge reflektieren
- verbinden Wissen und Fertigkeiten und überprüfen und reflektieren diese in Hinblick auf ihre eigene professionelle Haltung
- führen Gelerntes zusammen und setzen ihr persönliches Bildungsziel auch im Praktikum um
- sind in der Lage Begegnungen und Interventionen zu planen, umzusetzen und zu reflektieren
- haben die Rolle einer/*s handelnden Sozialarbeiter*in integriert
Lehrinhalte
- Überblick über die Handlungsfelder der Sozialpädagogik und deren unterschiedliche Angebote
- Überblick über unterschiedliche Nutzer*innengruppen
- Einblick in die Vielfalt sozialpädagogischer Berufstätigkeit
- Recherche über unterschiedliche Handlungsfelder der Sozialpädagogik
- Einrichtungsbesuch(e)
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte
Lernziele
Die Studierenden
- kennen die Vielfältigkeit sozialpädagogischer Praxisfelder und entwickeln ein Verständnis für die unterschiedlichen Anforderungen an Sozialpädagog*innen in den einzelnen Tätigkeitsbereichen
- erwerben einen Überblick über Strukturen sozialpädagogischer Angebote (ambulant, stationär, aufsuchend,…)
- verfügen über ein Grundwissen an theoretischen und methodischen Ansätzen und Handlungsstrategien in den unterschiedlichen Praxisfeldern
- sind in der Lage Tätigkeitsfelder realistisch in Hinblick auf eigene Fähigkeiten, Ressourcen und Interessen einzuschätzen und eine Schwerpunktsetzung im Studium vorzunehmen
Lehrinhalte
- Theoretische Grundlagen und Methoden in der Arbeit mit Menschen in Wohnungsnot und von Obdachlosigkeit betroffene Menschen
- Einblick in Grundsätze und Ziele des Strafrechts, des Strafverfahrens, Diversion und Strafvollzugsrechts
- Theoretische Grundlagen und Methoden in der Arbeit mit Straffälligen und Verbrechensopfern
- Beratung, Betreuung und Unterstützungsleistungen im Zwangskontext
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe, Opferschutz, Gewaltschutz und Prävention etc.
- Auseinandersetzung mit Begriffen wie Tageszentren, Straßensozialarbeit, Akutunterbringung, Nachtquartiere, Wärmestuben etc.
- Vertiefung einzelner aktueller Schwerpunkte im Wahlbereich
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Lebenswelten von Menschen im Bereich Wohnungslosenhilfe und Straffälligkeit
- kennen rechtliche und theoretische Grundlagen und Methoden dieser Praxisfelder und können diese anwenden über diese reflektieren
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Menschen in Wohnungsnot und von Obdachlosigkeit Betroffene und können im sozialpädagogischen Alltag notwendige Angebote recherchieren und kontaktieren
- erwerben einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen für Menschen im Straf- und Maßnahmenvollzug
- sind in der Lage individuelle Unterstützung anzubieten und Hilfeprozesse einzuleiten
- wissen um die Anforderungen an Sozialpädagog*innen in diesen Praxisfeldern und können adäquate Interventions- und Zielpläne partizipativ erarbeiten und umsetzen
Lehrinhalte
- Wechselbeziehungen Person – Institution - Profession – Gesellschaft - Wissenschaft
- Fragestellungen zu gesellschaftlichen Trends und der damit eingehergehenden Betroffenheit als Professional in der Sozialpädagogik
- Umgang mit Dilemmata (Tripelmandat)
- Sozialpädagogik als Menschenrechtsprofession
Erstellung eines Präsentationsportfolios
- Schriftliche Darstellung als professionelle Fachkraft auf Miko- Meso- Makroniveau
- Einfluss / Zusammenhänge und Legitimation auf allen 3 Ebenen
Teilnahme am Gruppenassassment
- eigene Fachkenntnisse beschreiben und am Beispiel einsetzen
- die eigene Profession zu vertreten sowie kooperativ und konstruktiv andere Professionen einbeziehen (Verweisungswissen)
- die eigene Rolle in aktuellen sozialpolitischen und rechtlichen Entwicklungen erkennen und einschätzen
- die eigene Expertise in einem Fachdiskurs einzubringen
- Ziele der eingebundenen Organisationen beschreiben und bedarfsgerecht einsetzen
- Rollen erkennen, verstehen und hinterfragen
- situationsadäquat mit Klient*innen, Teammitgliedern und Netzwerken in Kontakt zu treten
- Herausforderungen und Dilemmata reflektieren und fachliche Unterstützung hinzuziehen
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- die erworbenen Kenntnisse im Studium sowohl schriftlich als auch im Fachgespräch darzulegen und zu legitimieren
- professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissens und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten, auch schriftlich darzulegen und in eine Diskussion einzubringen
- professionelles Handeln in Bezug zu theoretischem Wissen einzuordnen und kritisch zu reflektieren
- das eigene professionelle Tun zu legitimieren, zu hinterfragen und einzuschätzen
- das (institutionelle) gemeinsame professionelle Tun zu legitimieren, zu hinterfragen und einzuschätzen
- die Bedeutung eigener Normen, Werte und Haltung sowie biografische und institutionelle Erfahrungsdimensionen zu erkennen und zu reflektieren
- konstruktive Kritik zu geben und anzunehmen
- sich selbst als professionelle Fachkraft sowie die Institution adäquat zu präsentieren
- eigene Visionen zu benennen
Lehrinhalte
Auseinandersetzung auf der Mikroebene (Klient*innen und Klient*innensysteme) mit
- Berufsdefinitionen und Professionalisierungsdiskursen
- Wechselbeziehung Profession - Person
- eigenen Motiven/ eigener Motivation für die Ausbildung zur*zum Sozialpädagogin*Sozialpädagogen
- eigenen biografischen Erfahrungsdimensionen (eigenes biografisches Gewordensein)
- eigenen Werten, Normen, Haltung
- eigenen Zielen in der professionellen Entwicklung
- Reflexion von Situationen aus der Praxis / aus dem Praktikum
- (eigener Rolle) von Sozialpädagog*innen
- Feedback vom privaten Umfeld und von Klient*innen
- Austausch und Intervision in der Gruppe
- eigenen Fachkenntnissen (Beschreibung, Ausbau und Weiterentwicklung)
- der eigenen Kompetenzentwicklung (bewusste Steuerung, eigene Ziele beschreiben, verfolgen und reflektieren)
- Herausforderungen und Dilemmata
- Einführung in das Gestalten eines E-Portfolios
- Begleitung bei der Entwicklung und Darstellung eines persönlichen Kompetenzprofils basierend auf dem Qualifikationsprofil des Lehrgangs
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage im Bezug zur Mikoebene
- professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissen und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten und einzubringen
- das eigene professionelle Tun zu hinterfragen und einzuschätzen
- die Bedeutung eigener Normen, Werte und Haltung sowie biografische Erfahrungsdimensionen zu erkennen und zu reflektieren
- als Intervisionspartner*in zu agieren
- konstruktive Kritik zu geben und anzunehmen
Der Fokus auf Recognition of Prior Learning trägt zur Validierung von Lernergebnissen bei. Die Studierenden sind in der Lage,
- bisher erworbenes Wissen, fachspezifische Fertigkeiten und Kompetenzen zu beschreiben und in Form eines E-Portfolios zu dokumentieren
- Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen in Bezug zum fachspezifischen Qualifikationsrahmen des Lehrgangs zu stellen und derartige Qualifikationsrahmen im Professionalisierungsdiskurs zu verorten
- auf Basis der Kompetenzdiagnose Ziele zu formulieren und die eigene Aus- und Weiterbildung bewusst zu steuern
Lehrinhalte
Auseinandersetzung auf Mesoebene (Team und Organistionen) mit
- Wechselbeziehungen Profession – Person - Institution
- Rollen im Team
- der eigenen Rolle im Team
- der Rolle der eigenen Organisation (Berufsfeldrecherchen)
- Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Teams
- Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Organisationen
- Fachverbänden
- Feedback von Peers und Vorgesetzten
- Austausch und Intervision in der Gruppe
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage im Bezug zur Mesoebene
- professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissens und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten und einzubringen
- professionelles Handeln in Bezug zu theoretischem Wissen einzuordnen und kritisch zu reflektieren
- das (institutionelle) gemeinsame professionelle Tun zu hinterfragen und einzuschätzen
- das eigene professionelle Tun zu hinterfragen und einzuschätzen
- die Bedeutung eigener sowie institutioneller Normen, Werte und Haltung sowie biografische/institutionelle Erfahrungsdimensionen zu erkennen und zu reflektieren
- als Intervisionspartner*in zu agieren
- konstruktive Kritik zu geben und anzunehmen
- sich selbst als professionelle Fachkraft sowie die Institution adäquat zu präsentieren
Lehrinhalte
Auseinandersetzung auf Makro-Ebene (gesellschaftliche Trends/Entwicklungen, gesetzliche und politische Rahmenbedingungen) mit
- Wechselbeziehungen Person – Institution - Profession – Gesellschaft – Wissenschaft (Triplemandat)
- Fragestellungen zu gesellschaftlichen Trends und der damit eingehergehenden Betroffenheit als Professional in der Sozialpädagogik
- Fragestellungen zu gesellschaftlichen Trends und der damit eingehergehenden Betroffenheit als Professional in der Sozialpädagogik
- dem Umgang mit Dilemmata
- Sozialpädagogik als Menschenrechtsprofession
- Einfluss / Zusammenhänge auf allen 3 Ebenen
- Einfluss von Wissenschaft
- Diskursorte
- die eigene Rolle in aktuellen sozialpolitischen und rechtlichen Entwicklungen erkennen und einschätzen
- die eigene Expertise in einem Fachdiskurs einbringen
- eigene Praxis zu beschreiben und zu reflektieren
- Ziele der eingebundenen Organisationen beschreiben und reflektieren
- Rollen erkennen, verstehen und hinterfragen
- Herausforderungen und Dilemmata erkennen und reflektieren
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage im Bezug zur Makroebene
- professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissens und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten und einzubringen
- professionelles Handeln in Bezug zu theoretischem Wissen einzuordnen und kritisch zu reflektieren Rahmenbedingungen und Aufträge (Kernprozesse) zu erkennen und in Bezug zur eigenen Praxis zu setzen
- die Bedeutung von gesellschaftlichen Trends zu erkennen und zu reflektieren
- zu aktuellen Themen Stellung zu beziehen
- sich selbst als professionelle Fachkraft sowie die Institution adäquat zu präsentieren
Lehrinhalte
- Gruppensupervision
- Systematische Fallreflexion
- Teamreflexion
- Organisationaler Kontext
- Erweiterung von Kompetenzen
- Intervisionsmethoden
- Anwendungsbezogenes Üben mit Fällen aus der Praxis
Lernziele
Die Studierenden sind ist in der Lage
- Supervision als Reflexions- und Entwicklungsinstrument zu erkennen und einzusetzen
- Intervision als Reflexions- und Entwicklungsinstrument zu erkennen und einzusetzen
- Instrumente der Intervision durchzuführen und situationsadäquat einzusetzen
Lehrinhalte
EXISTENZIELLE GRUNDSICHERUNG:
- Sozialversicherung (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Pensionsversicherung, Arbeitslosenversicherung) inkl. der Unterscheidung zwischen Pflichtleistungen und freiwilligen Leistungen
- Familienbeihilfe
- Sozialhilfe
- Familienhospizkarenz
- Beihilfen und Förderungen
BEHINDERTENHILFE:
- Leistungen der Behindertenhilfe der Länder
- Pflegesicherung
- Organisation und Finanzierung von stationärer, teilstationärer und häuslicher Pflege und Betreuung (durch Angehörige oder professionelle Betreuungskräfte)
- Grundzüge der DSGVO
ARBEITSRECHT / ARBEITSMARKT:
- Kollektives und individuelles Arbeitsrecht, betriebliche und überbetriebliche Mitbestimmung
- Beschäftigungsverhältnisse (Angestellte, ArbeiterInnen, freie Dienstverhältnisse)
- wesentliche Rechte und Pflichten aus dem Beschäftigungsverhältnis, Beendigung, Arbeitnehmer*innenschutzrecht
- AMS, Förderungs- und Integrationsmaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt (für Jugendliche, Menschen mit Beeinträchtigungen, Langzeitarbeitslose, Frauen, etc.), Europäisches Arbeitsrecht (Personenfreizügigkeit)
- Behinderteneinstellungsgesetz - Begünstigte Behinderte / geschützter Arbeitsplatz, …
FREMDENRECHT
- Niederlassungs- und Aufenthaltsrecht, Aufenthaltsverbote
- Asylrecht, Grundversorgungsgesetze
- Ausländerbeschäftigungsgesetz
- Staatsbürgerschaft / Einbürgerung
Lernziele
Die Studierenden
- verstehen die Zusammenhänge der gesetzlichen Grundlagen des österreichischen Sozialsystems (Sozialversicherung und Sozialhilfe)
- können konkrete Unterstützungsmaßnahmen recherchieren und mit Verweis auf gesetzliche Grundlagen verifizieren
- kennen die UN-Behindertenrechtskonvention und andere menschenrechtliche Begründungen des Sozialstaates
- wissen um grundlegende Leistungen und gesetzliche Ansprüche der Behindertenhilfe und deren Unterschiede in den einzelnen Bundesländern und können notwendige Instanzen im sozialpädagogischen Arbeitsalltag recherchieren und kontaktieren
- kennen Grundlagen des kollektiven Arbeitsrechtes
- kennen arbeits- sowie sozialrechtliche Unterschiede und Voraussetzungen für das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses und wesentliche Rechte und Pflichten von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen• lernen die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, unter denen sich Menschen ohne österreichische Staatsbürgerschaft in Österreich aufhalten können und arbeiten dürfen
- gewinnen einen Grundüberblick über die detailreichen und komplexen fremdenrechtlichen Regelungen und können sich innerhalb der verschiedenen Rechtsgebiete orientieren
- können das theoretisch erlernte Wissen in der sozialpädagogischen Fallbearbeitung und Falllösung anwenden
- sind in der Lage im konkreten Fall die richtigen Rechtsgrundlagen zu erkennen und zu geeigneter weiterführender rechtlicher Unterstützung / Beratung weiter zu verweisen
Lehrinhalte
GRUNDLAGEN:
- Rechtlicher Grundaufbau Österreichs und der EU in Bezug auf Verwaltung und Gesetzgebung
- Überblick über die wesentlichen Gesetzesformen
- Grundlagen des Verfahrens- und Verwaltungsrechts
- Verschwiegenheits-, Anzeige-/ Mitteilungs-/ Meldepflichten für psychosoziale Berufe
- Garantenstellung und Haftung
STRAFRECHT:
- Grundlagen und Strafrechtstheorien
- Verfahrensrechte für Beschuldigte, Opfer und ZeugInnen,
- Strafen, Strafvollzug, Weisungen und Bewährungshilfe Vorbeugende Maßnahmen,
- Sozialkonstruktive Maßnahmen, Diversion,
- Opferschutz / Gewaltschutzgesetz
- Ausgewählte Delikte des besonderen Strafrechts
ZIVILRECHT:
- Familienrecht (Kindschafts- und Scheidungsrecht)
- Erbrecht
- Kinder- und Jugendhilfe, Rechte der Kinder (Kinder- und Jugendanwaltschaft, Familiengerichtshilfe und Kinderbeistand); Jugendschutz
- Erwachsenenschutzgesetz, UbG und HeimAufG;
Lernziele
Die Studierenden
- verstehen den rechtlichen Grundaufbau Österreichs und der EU in Bezug auf Verwaltung, Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit
- kennen die Instanzenzüge und typischen Rechtsvorgänge in Österreich
- kennen die Grundlagen des Verfahrensrechts und die Strukturen von Verwaltungs-, Straf- und Privatrecht
- wissen um berufsrechtliche Pflichten und Rahmenbedingungen, insbesondere Garantenstellung, zivil- und strafrechtliche Haftung, Verschwiegenheit, Anzeige-, Mitteilungs- und Aussagepflichten
- kennen Grundsätze und Ziele des Strafrechts, des Strafverfahrens- und Strafvollzugsrechts
- wissen um die Möglichkeiten von sozialkonstruktiven und vorbeugenden Maßnahmen im Strafrecht, wie Maßnahmenvollzug, Bewährungshilfe, Diversion, Therapie statt Strafe etc.
- kennen die wesentlichen Regelungen im Kindschafts-, Ehe- und Scheidungsrecht, im Erbrecht und in der Kinder- und Jugendhilfe
- sind in der Lage ihr Wissen zu Gewaltprävention, Opferschutz und Gewaltschutzgesetz, Familienrecht, Erbschaftsrecht und zulässige Eingriffe in das Grundrecht auf Achtung des Privat- und Familienlebens, im Arbeitsalltag anzuwenden
- verfügen über ein fundiertes Wissen zu Kinder- und Erwachsenenschutz und können wesentliche Kontrollinstanzen wie Bewohner*innenvertretung, Patient*innenanwaltschaft, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Familiengerichtshilfe, Kinderbeistand etc. in der sozialpädagogischen Praxis bei Bedarf hinzuziehen
Lehrinhalte
- Theoretische Grundlagen der Sozialpolitik (Gerechtigkeit, Gleichheit, Verteilung, Solidarität,…)
- Unterschiedliche wirtschafts- und sozialpolitische Paradigmen
- Der österreichische Sozialstaat im Überblick
- Systemlogiken des Sozialstaates
- Die österreichische Sozialpartnerschaft
- Ausgewählte Leistungsbereiche
Lernziele
Die Studierenden
- entwickeln ein Verständnis für die Wirtschafts- und Sozialpolitik als umfassende, staatlich garantierte soziale Daseinsvorsorge
- sind in der Lage die eigene Arbeit im wirtschaftlichen, sozialpolitischen und sozialpädagogischen Bezugsrahmen zu verorten und in Bezug zu soziapolitischen Gegebenheiten bzw. zu materiellen Lebenslagen bestimmter Personengruppen zu setzen, zu begründen und zu legitimieren
- verstehen das Zusammenspiel und die Auswirkungen rechtlicher, wirtschaftlicher und sozialpolitischer Gegebenheiten und Entwicklungen kritisch zu reflektieren, unterschiedliche Perspektiven für sich zu prüfen und in die Gestaltung ihrer sozialpädagogischen Praxis miteinzubeziehen
- entwickeln ein Verständnis für sozialpolitische Sicherungssysteme,
- wissen um die Herausforderungen im Antragswesen österreichischer Sozialleistungen
- können ihr Wissen darum im sozialpädagogischen Arbeitsalltag anwenden
Lehrinhalte
- Grundlagen und „Denken“ der Ökonomie
- Mikroökonomie, Makroökonomie und Wirtschaftspolitik
- Der Umgang mit „Knappheit“ und Gleichgewicht“ aus den Blickwinkeln unterschiedlicher Denkschulen
- Der Zusammenhang von Bedürfnis, Bedarf Nachfrage und Gütern
- Die ökonomische Klassik, die „Wiener Schule der Ökonomie“, der Keynesianismus, die Neoklassik (der neoliberale Ansatz)
- Aktuelle Ansätze „alternativer“ Ökonomie
- Zusammenhang von Makroökonomie und Sozialpolitik
Lernziele
Die Studierenden
- verstehen wesentliche Prinzipien der Denkweise der politischen Ökonomie und verschiedene Denkansätze (Paradigmen) in der ökonomischen Diskussion
- kennen den Unterschied der Blickweisen von Mikro-, Meso- und Makroökonomie
- sie sind in der Lage makroökonomische Herangehensweisen der Ökonomie von mikro- und mesoorientieren Ansätzen der Betriebswirtschaft zu unterscheiden
- verstehen die Auswirkungen der einzelnen unterschiedlichen ökonomischen Denkschulen auf die Lebensweise von Menschen und können diese mit Effekten auf vulnerable Personengruppen in Verbindung setzen und verstehen die Auswirkungen der unterschiedlichen Ansätze auf die Finanzierung der sozialpolitischen und sozialpädagogischen Trägerlandschaft
- sind in der Lage sich in politökonomischen Diskursen für die Interessen ihrer Zielgruppe einzusetzen
Lehrinhalte
- Krankheiten inkl. epidemiologischer Aspekte
- International Classification of Diseases (ICD)
- Biologische Grundlagen von Entwicklung und Funktionsfähigkeit, insbesondere der kindlichen/jugendlichen Entwicklung
- Sozialpädagogische/interdisziplinäre Handlungsmöglichkeiten
- Verletzungen, Misshandlungsverletzungen, Vernachlässigung und Verwahrlosung
- Grundlagen der (biopsychosozialen) Gesundheitsförderung und Prävention
- Psychosomatik
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- die wichtigsten Volkskrankheiten und die dazu gehörigen medizinischen Behandlungsoptionen zu benennen
- Grundkenntnisse der medizinischen Fachsprache vorzuweisen
- die Verwobenheit von medizinischen und sozialen Aspekten (z.B. Krankheit und Armut) zu verstehen
- sozialpädagogische Aufgaben unter Berücksichtigung medizinischer Aspekte zu erfüllen
- Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation mit medizinischen Berufsgruppen einzuschätzen
- interdisziplinäre Zusammenhänge und Grundlagen der (biopsychosozialen) Gesundheitsförderung und Prävention zu verstehen
Lehrinhalte
- Zentrale Gegenstände und Teilgebiete von Pädagogik
- Subjektorientierung, Subjektivität
- pädagogische Grundbegriffe und Richtungen
- Verhältnis von Allgemein- und Sozial-Pädagogik
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- zentrale pädagogische Grundbegriffe in Ihren Grundzügen zu beschreiben (Bildung, Erziehung, Hilfe, etc.) und darauf kritisch zu reflektieren
- die historische Entwicklung von Sozialpädagogik als Teilbereich der Pädagogik zu verstehen
- Allgemeinpädagogik und Sozialpädagogik in ein Verhältnis zu setzen und gegeneinander abgrenzen
- kontextbezogen zu begründen, welche pädagogischen Mittel und Ziele angemessen und unangemessen sind
- Bedingungen und Merkmale (sozial-)pädagogischen Handelns zu verstehen und kritisch zu reflektieren
- sozialpädagogische Aufgaben unter Berücksichtigung der Perspektiven aus der Pädagogik/Erziehungswissenschaft/Bildungswissenschaft zu erfüllen
Lehrinhalte
- Überblick über psychiatrische Krankheitsbilder und Suchterkrankungen
- der sozialpädagogischer Umgang mit Betroffenen (chronisch kranke Menschen, Kinder psychisch kranker Menschen, etc.)
- das "Soziale" in der Psychiatrie
- interdisziplinäre Behandlung
- Möglichkeiten und Grenzen der Prävention
- Klassifikationssysteme für Krankheitsbilder und psychiatrische Erkrankungen (DSM, ICD)
- Symptome von (Misshandlungs-)Verletzungen, Vernachlässigung und Verwahrlosung
- Rechtliche Grundlagen und aktuelle Entwicklungen
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- die wichtigsten psychiatrischen Erkrankungen und die dazu gehörigen Behandlungsoptionen zu benennen
- medizinische Fachsprache zu verstehen
- die Verwobenheit von psychiatrischen Erkrankungen und sozialen Aspekten zu verstehen
- Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation mit den Berufsgruppen des psychiatrischen Systems auszuloten
- ein ganzheitliches Verständnis für das „Soziale in der Psychiatrie“ im Kontext zwischen biologischen Erklärungsmodellen, rahmenrechtlichen Versorgungsstrukturen und realen Lebensbezügen von Betroffenen vorzuweisen
Lehrinhalte
- zentralen Gegenstände und Teilgebiete der Psychologie
- Überblick über die zentralen psychischen Erkrankungen
- soziale Aspekte von psychischen Erkrankungen
- Entwicklungs- und Sozialpsychologie
- Entwicklungsabweichungen
- Bindungstheorie
- Psychologie des Helfens
- Psychohygiene
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- zentrale Gegenstände und Teilgebiete der Psychologie zu benennen
- die wichtigsten psychischen Erkrankungen zu benennen und darin soziale Aspekte zu erkennen
- Beiträge der Entwicklungs- und Sozialpsychologie sowie Bindungstheorie zur sozialpädagogischen Praxis abzuleiten
- das eigene Handeln bzw. professionelle Hilfe (selbst-)kritisch reflektieren
- die Bedeutung der Psychohygiene zur Erhaltung der psychischen und geistigen Gesundheit zu verstehen
Lehrinhalte
- Gendertheoretische Perspektiven (Sex/Gender, Doing Gender)
- Differenzkategorien
- Intersektionalität
- Diversität und Inklusion
- Kulturwissenschaftliche Grundlagen
- Normen und Werte
- Selbstreflexion
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- Gender und Diversität als Querschnittsmaterie in der eigenen Disziplin und Profession zu erkennen
- die sozialhistorische Konstruktion von kulturellen Normen und Werten, von Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Diskriminierungsmerkmalen zu verstehen
- gesellschaftliche Normen und Werte, Geschlechterrollen und hierarchische und diskriminierende gesellschaftliche Strukturen in der Arbeit mit Adressat*innen (selbst-)kritisch zu reflektieren
- die eigenen biografischen Anteile in der Arbeit mit Adressat*innen zu erkennen und zu reflektieren
- sozialpädagogische Aufgaben unter Berücksichtigung der Perspektiven aus Gender Studies, Diversity Studies und Kulturwissenschaften zu erfüllen
Lehrinhalte
- Menschenrechte
- Das Tripelmandat/Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession
- Global Social Work
- Moral/Ethik
- Ethisches Reflektieren
- Ethische Prinzipien Sozialer Arbeit
- Partizipation, Gerechtigkeit, Inklusion und Menschenwürde
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- die historische Gewordenheit und die Bedeutung von normativen, professionsethischen Grundlagen der eigenen Disziplin (Menschenrechte, Ethik) zu verstehen
- Human Rights, the Global Definition of Social Work und the Code of Ethics sind als relevante Bezugsgrößen zu erkennen
- eine professionelle, kritisch-reflexive Grundhaltung zu entwickeln, um gesellschaftliche Entwicklungen auf Grundlage ethischer Perspektiven bewerten zu können
- ethische Probleme, Konflikte oder Dilemmata kompetent zu analysieren, abwägen, urteilen, bewerten sowie Entscheidungen treffen und somit ethische Verantwortung zu übernehmen
- „kritische Urteilskraft“ sowie moralische Kompetenz auszuweisen
- unterschiedliche ethische Reflexionsmuster zu verstehen und auf ethische Probleme in der Sozialpädagogik anzuwenden
- die eigene Haltung und Arbeit auf Grundlage professionsethischer, menschenrechtlicher und fachlicher Bezüge zu reflektieren und zu legitimieren
Lehrinhalte
- Soziale Probleme
- Individuum und Gesellschaft
- Soziales Handeln
- Soziale Ungleichheiten
- Werte und Normen
- Norm und Abweichung
- Sozialer Wandel
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- Grundbegriffe und Gegenstand von Soziologie zu verstehen
- soziale Ungleichheiten als soziale Probleme zu begreifen und die sich daraus abzuleitenden gesellschaftlichen Aufträge an die eigene Profession zu erkennen
- den gesellschaftlichen "Normalisierungsauftrag" in Bezug auf die Bearbeitung sozialer Probleme ("Abweichung" von der gesellschaftlichen Norm) kritisch zu reflektieren
- Perspektiven aus der Soziologie beim Erkennen und Einschätzen von Problemen einzubeziehen
- die eigene Profession und Disziplin von der Soziologie abzugrenzen
- den Nutzen von bezugswissenschaftlichen Aspekten für den multiperspektivistischen Blick zu erkennen (Ganzheitlichkeit)
- das Konzept der Interdisziplinarität zu verstehen und darauf aufbauend neue, innovative Denk- und Handlungsansätze zu entwickeln
Lehrinhalte
- sozialpädagogische Theoriegeschichte
- sozialpädagogische Klassiker*innen
- Lebensweltorientierung
- Das doppelte Mandat
- Kritische/Internationale Soziale Arbeit
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- die historische Gewordenheit der eigenen Disziplin nachzuvollziehen
- zentrale theoretische Bezugspunkte des sozialpädagogischen Handelns zu verstehen und kritisch zu reflektieren
- den theoretischen Rahmen des sozialpädagogischen Handelns in den gesellschaftlichen (menschenrechtlichen, internationalen) Kontext einzubetten
- Bezüge zu internationalen Perspektiven herzustellen
- die eigene Arbeit im Kontext der theoretischen, internationalen und geschichtlichen Bezüge zu verorten
- die eigene Arbeit auf Grundlage fachlicher Bezüge zu begründen und zu legitimieren
Lehrinhalte
- Forschungsfragen formulieren/eingrenzen
- Forschungsexposé
- Forschungsprozess
- Zeitplan/Selbstorganisation
- Arbeiten in Gruppen/Teamwork
- Vertiefung und Auswahl der Erhebungsmethoden im Projekt
- Einbindung der einzelnen Fragestellungen in das Gesamtprojekt
- Ethik und Datenschutz
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- Forschungsfragen einzugrenzen und auf einen sozialpädagogisch relevanten Gegenstand zu fokussieren
- wesentliche Aspekte aus der gelesenen Literatur zu exzerpieren sowie wesentliche Forschungseckdaten und Erkenntnisse von Studien herauszufiltern und für die eigene Forschung nutzbar zu machen
- sozialpädagogisch relevante Fragestellungen im Rahmen einer empirischen Erforschung alleine sowie in Projektteams zu bearbeiten
- Forschungsmethoden gegenstandsangemessen auszuwählen
- selbständig Forschungskonzepte und Exposés unter Berücksichtigung von ethischen, datenschutzrechtlichen und zeitökonomischen Rahmenbedingungen zu erstellen
- Erhebungsmethoden der empirischen Sozialforschung im Rahmen des Forschungsprojektes selbständig anzuwenden und kritisch zu reflektieren
- Vorgehensweisen und Entscheidungen intersubjektiv und nachvollziehbar zu dokumentieren
- mit ungeplanten Entwicklungen umzugehen und Verantwortung für Teilaspekte eines Projektes zu übernehmen sowie diese Erkenntnisse in den Gesamtprozess zurückzuspielen
- sich mit dem Handeln einzelner Akteur*innen im Forschungsprojekt kritisch und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und durch konstruktive Rückmeldung und Argumente zur produktiven Entwicklung des Projektes beizutragen
- Datenmaterial zur Erforschung der beruflichen Handlungspraxis und des relevanten lebensweltlichen und gesellschaftlichen Umfelds zu erheben
Lehrinhalte
- Zeitplan/Selbstorganisation
- Arbeiten in Gruppen/Teamwork
- Vertiefung und Auswahl von Auswertungsmethoden im Projekt
- Finalisieren von Forschungsprojekten und -arbeiten
- Verortung im professionellen Diskurs
- Professionelle Weiterentwicklung durch Forschung
- Präsentation und Kommunikation von Forschungsergebnissen
Lernziele
Studierende sind in der Lage
- Datenmaterial zur Erforschung der beruflichen Handlungspraxis und des relevanten lebensweltlichen und gesellschaftlichen Umfelds auszuwerten
- Auswertungsmethoden der empirischen Sozialforschung im Rahmen des Forschungsprojektes selbständig anzuwenden und kritisch zu reflektieren
- die Ergebnisse der eigenen Forschung nachvollziehbar und im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit zu dokumentieren
- die Bedeutung der eigenen Forschung für die Weiterentwicklung von Fachdiskursen und (eigene) Professionalität zu erfassen und zu kommunizieren
- die Erkenntnisse aus der eigenen Forschung zu präsentieren und auf die Disziplin und Profession gleichermaßen zu beziehen und im fachlichen Diskurs zu verorten
- den Nutzen wissenschaftlicher Perspektiven und Vorgangsweisen aus dem eigenen Projekt für die Profession bewusst zu kommunizieren
Lehrinhalte
- Funktion und Nutzen sozialpädagogischer Forschung
- Grundlagenwissen zu Forschungsgegenständen der Sozialpädagogik
- (Güte-)Kriterien empirischer Sozialforschung
- Grundlagen qualitativer/quantitativer Forschungszugänge
- Rekonstruktive Forschungszugänge
- Kritischer Umgang mit Daten und Theorie
- Recherchemöglichkeiten von sozialpädagogischer Forschung
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Funktion und Nutzen sozialpädagogischer Forschung für Disziplin und Praxis zu verstehen
- Forschungsgegenstände der Sozialpädagogik von Forschungsgegenständen anderer Disziplinen abzugrenzen
- (Güte-)Kriterien empirischer Sozialforschung zu benennen und zu reflektieren
- qualitative von quantitativen Forschungszugängen abzugrenzen
- sozialpädagogische bzw. sozialpädagogisch relevante wissenschaftliche Forschungsprojekte und Studien selbständig zu recherchieren
- wesentliche Forschungseckdaten und Erkenntnisse von Studien herauszufiltern
- forscherische Grundhaltungen wie Neugier und Skepsis gegenüber alltagsweltlichen Selbstverständlichkeiten zu entwickeln und sich systematisch auf Daten/ Fakten zu beziehen
Lehrinhalte
- Kriterien einer qualitativen Forschungsfrage
- gängige Erhebungs- und Auswertungsmethoden in der qualitativen Sozialforschung
- Planung eines Forschungsprozesses (Forschungsdesign)
- Ethische und datenschutzrechtliche Aspekte von empirischer Sozialforschung
- Bedeutung empirischer Forschung für Sozialpädagogik als Disziplin und Profession
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage,
- qualitative Forschungsfragen zu formulieren
- Erhebungsmethoden in der qualitativen Sozialforschung selbständig zu recherchieren, zu bewerten und gegenstandsangemessen auszuwählen
- Auswertungsmethoden in der qualitativen Sozialforschung selbständig zu recherchieren, zu bewerten und gegenstandsangemessen auszuwählen
- einen Forschungsprozess in seine Schritte zu zerlegen
- ethische und datenschutzrechtliche Aspekte von empirischer Sozialforschung auf praktische Beispiele zu beziehen
- die Bedeutung der empirischen Forschung für die Weiterentwicklung von Fachdiskursen und Professionalität zu erfassen und zu kommunizieren
- den Nutzen wissenschaftlicher Perspektiven und Vorgangsweisen zu kommunizieren
Lehrinhalte
- Lesetechniken
- Regeln wissenschaftlichen Schreibens
- Regeln richtigen Zitierens
- Kritischer Umgang mit Quellen
- Regeln des gendergerechten Schreibens
- Formaler Aufbau von wissenschaftlichen Arbeiten
- Sinn- und sachlogische Strukturierung von wissenschaftlichen Texten
- Aufbau einer Argumentation
- Techniken der Entwicklung von Fragestellungen
- Bibliotheks- und Internetrecherche
Lernziele
Die Studierenden sind in der Lage
- Texte zu verfassen, die den formalen und inhaltlichen Grundregeln wissenschaftlichen und geschlechtergerechten Schreibens entsprechen
- sozialpädagogische bzw. sozialpädagogisch relevante wissenschaftliche Literatur selbständig zu recherchieren
- wesentliche Aspekte aus der gelesenen Literatur zu exzerpieren
- das Zustandekommen von sozialwissenschaftlich generiertem Wissen und Publikationen dazu sowie Praktiken, die sich sozialwissenschaftlicher Methoden bedienen, kritisch einzuschätzen und Quellenkritik zu üben
- das Verhältnis von Theorie und Empirie (kritisch) zu reflektieren